Der Chiemgau Express

Unser Konzept für den Chiemgau Express als PDF zum herunterladen (Version 4.1).

Vorstellung des Konzepts

Häufige Fragen

  • Den größten Vorteil hätte die Gemeinde Stephanskirchen, oder?: Natürlich hätte Stephanskirchen einen großen Vorteil. 
    Aber auch die Nachbargemeinden profitieren, weil man nicht mehr mit dem Auto nach Rosenheim muss, um mit dem Zug nach München oder Prien zu fahren.
    Rosenheim profitiert, weil P&R Verkehr entfällt.
  • Für Stephanskirchen wäre aber nach wie vor die Anbindung an den Meridian die beste Lösung: Für Stephanskirchen allein gesehen wäre das eine sehr gute Lösung.
    Mit dem CH-X wären aber dann auch Simssee, Rimsting und Aschau gut erreichbar.
  • Fahrgäste aus Prien und Endorf dürften nach wie vor den Meridian mit seinem Stundentakt und der Anbindung nach München und Salzburg benutzen: Das ist korrekt.
    Aber Endorf und Prien müssten dann nicht mehr den P&R Verkehr der Nachbargemeinden erdulden. Außerdem könnten sie mit dem CH-X zB nach Stephanskirchen fahren.
  • Die Technische Umsetzung (Hybridlok?) schwierig: Alle wichtigen Triebwagenhersteller bieten  diese Technologie inzwischen an.
    Seitens der BEG hat man die Alternativen untersucht, und sieht die Hybridfahrzeuge als eine Möglichkeit für Strecken von 40-80 km ohne Fahrdraht an.
    Dadurch würde der Betrieb auf der Strecke   Prien – Aschau mit ihren 10 km umweltfreundlich.
  • Die Lage der neu zu errichtenden Bahnhöfe im Bereich von Bahnübergängen ist problematisch: Dafür entfällt der aufwändige Bau einer Unterführung für den Zustieg.
    Das wäre gfs eine Alternative.
  • Hohe Kosten für Bahnsteige und Parkplätze für die Gemeinden: Die Gemeinden müssten nur die Zuwege zu den Bahnsteigen finanzieren. Den Umfang an P&R für PKW kann jede Gemeinde steuern. Besser als P&R wäre eine gute Anbindung mit Regionalbussen, und natürlich mit Fahrrädern.
  • Ist denn das Fahrgastaufkommen an allen  Haltepunkten hoch genug?: Viele Gemeinden sind stark im Wachstum, z.B. Rimsting und Krottenmühl. Die neue Generation möchte nicht mehr auf das Auto setzen.
    In den Städten werden viele Parkplätze zu Radwegen umgebaut.
    Aber auch die ältere Generation wird im Schnitt immer älter. Auch diese Menschen sind sicher froh kein Auto unterhalten zu müssen, bzw. fühlen diese sich irgendwann auch nicht mehr sicher genug eines zu 
  • Was ist denn mit den parallel fahrenden Buslinien? Es ist Stand der Kunst, daß man im ÖPNV die Busse nicht parallel zu den Zügen fahren läßt, sondern als Zubringer organisiert.
    Das hat der Landkreis in der Hand.
  • Gibt es genügend freie Kapazitäten auf der Trasse - ist bei dem Konzept der Güterverkehr bedacht? Wir haben geprüft, ob und wie man den CH-X im offiziellen Fahrplan unterbringen kann. Die Fahrtzeiten der Güterzüge sind leider nicht offiziell verfügbar.
  • Die österreichische Westbahn wird 6 zusätzliche Relationen ab Sommer 2022 anbieten, und so den Verkehr auf der Strecke weiter verdichten: Sobald deren Fahrplan vorliegt werden wir diesen auf Konflikte hin prüfen.
  • Die Ausschreibung für die Strecke ist doch wahrscheinlich erst mit Ablauf der lfd. Ausschreibung möglich - alles vorher ist vermutlich unrealistisch.: Das wäre das Standard-Verfahren.
  • Würde nicht auch eine Buslinie nach Rosenheim für den ÖPNV reichen? Der Bus würde genauso wie die Autos spätestens am Schlossberg im Stau stehen. Eine eigene durchgehende Buslinie auf der Salzburger Straße ist aus Platzgründen nicht möglich. 
    Außerdem  ist die Akzeptanz im Vergleich zur Bahn geringer. Fragen sie Menschen, die häufig mit ÖPNV unterwegs sind: der Bus wird zur Not genommen, die Präferenz liegt beim Zug.